Farnham
Farnham liegt zwischen London und Winchester und sollte definitiv auf Ihrer Siteseeing Liste stehen. Die Stadt ist klein und übersichtlich und sprüht den Charme aus, den ein Ort nur haben kann, wenn sein Charakter nicht durch Bausünden der vergangenen Jahrzehnte förmlich erstickt wurde. Die meisten Gebäude sind aus dem 18. Jahrhundert und fallen somit in die architektonisch in den “Georgian” Stil. Doch gibt es auch andere, ältere und jüngere. Mittelalterliche Fachwerkbauten sind ebenso dabei wie viktorianische Familienhäuser. Der Grund für Farnhams Aufstieg im 18. Jahrhundert war mittelbar die steigende Produktion des Biers. Hopfen wurde mehr denn je gebraucht und die Felder rund um die Stadt boten reiche Ernten. So kam es zu einem heute noch sichtbaren Wohlstand. Diese Geschichte wird in dem kleinen Farnham Museum erzählt, das selbst in einem Gebäude aus jener Zeit untergekommen ist.
Die größte Attraktion hier ist aber die Burg, die einzige gut erh altene im Landkreis Surrey, aus dem 12. Jahrhundert. Die damals wichtigen Bischöfe von Winchester bauten hier ihre Residenz. Die Anlage war bis in die Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts bewohnt. Heute ist die Burg ein Konferenzzentrum, Sie können sich aber die Reste des mächtigen Turmes anschauen und haben von dort eine gute Sicht auf den Rest der Festung und auf Teile Farnhams. Sie sollten sich einen Spaziergang durch die Stadt nicht entgehen lassen. Es gibt viele architektonische Juwelen zu entdecken, seien es kleine Armenhäuser, in denen heute reiche Engländer wohnen (in der Castle Street), oder das Shopping Centre Lion&Lamb Yard, das Fachwerkhäuser aus dem Mittelalter enthält. Auch für Unterhaltung ist gesorgt: Die ehemalige Brauerei “The Maltings” beherbegt heute ein Kunst-, Musik- und Ausstellungszentrum..
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