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Cheltenham
Einst sah Cheltenham aus wie jedes andere verschlafene Cotswolds Dorf. Das änderte sich jedoch im 18, Jahrhundert, als 1716 eine Quelle dort entdeckt wurde. Rasch mauserte sich fortan das Dorf zu einer ansehnlichen Stadt samt Heilbad.
Wenn Sie ab einem bestimmten Punkt genug haben von den kleinen Dörfern der Cotswolds, bietet Cheltenham eine erfrischende Ausnahme. Die Stadt, deren Einwohner “Cheltonians” genannt werden, ist, wie Engländer so schön sagen “posh”/todschick oder piekfein. Das Zentrum Cheltenhams ist im Regency Stil gebaut, einem Architekturstil, der den sogenannten Georgian Stil zum Vorbild hat. Prächtig ist die Promenade, die sich breit und geräumig an majestätischen Häusern vorbei durch die Innenstadt zieht. Sie finden hier viele Geschäfte, Cafés und Restaurants.
Etwas weiter außerhalb des Zentrums befindet sich der Pittville Pump Room. Früher wurde hier das Wasser der Quelle getrunken, heute wird das schöne Gebäude für Veranstaltungen verschiedener Art benutzt. Sie können es gratis besichtigen und somit die Geschichte Cheltenhams verfolgen.
Auf dem Weg zum Pump Room kommen Sie an Holst Birthplace Museum vorbei. Der Komponist Gustav Holst wurde hier 1874 geboren. Die kleine Ausstellung enthält noch viele Möbel des Musikers, unter anderem sein Klavier.
Auch das Art Gallery and Museum sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Besonders die Abteilung über die sogenannte Arts&Craft Movement, hier insbesondere Innendesign, ist zu empfehlen, mit einigen herrlichen Möbeln und Textilien einiger der namenhaftesten Designer der Zeit um die Wende des 19./20. Jarhunderts herum.
In Cheltenhamn finden bereits seit Jahrzehnten regelmäßig Musik- und Literaturfeste statt, die in ganz England berühmt sind.
Aber auch für etwas anderes ist Cheltenham berühmt: Für seinen “Racecourse”/Pferderennbahn, deren Geschichte bereits im Jahr 1819 beginnt. Ein Besuch lohnt sich, ganz besonders an Renntagen.
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