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Bury St. Edmunds
“Delightful”/Entzückend, das fiel uns beim ersten Anblick der kleinen Stadt ein. Das ehemalige Bendiktinerkloster und die Kathedrale bilden die Hauptattraktion des Ortes. Das Kloster liegt in Ruinen, die Sie in einem großangelegten Garten finden. Neben Blumenbeeten und Sträuchern sind die Reste der einst mächtigen Anlage zu sehen, die im Zuge der Reformation von Heinrich dem VIII. fast dem Erdboden gleichgemacht wurde. Allerdings fügen sich die Ruinen schön in den Ort ein und machen einen Spaziergang zu einer echten Freude. Sie können den Garten durch den gut erhaltenen und wuchtigen normannischen Torbogen oder durch die “Abbey Gates”/Klostertore aus dem 14. Jahrhundert betreten. Die Kathedrale, gerade frisch renoviert, erhielt im 16. Jahrhundert ihr weitgehend ihr heutiges Aussehen. Es beherbergt das Grabmal der katholischen “Blody Mary”/ Maria Tudor, die Tochter Heinrichs des VIII. und Halbschwester von der protestantischen Königin Elizabeth I. Sehenswert ist auch der Angel Hill, ein geräumiger Platz direkt vor dem Eingang zu den Klosterruinen. Viele “edwardian”/ Häuser aus der Zeit von Eduard VII sind noch erhalten und geben dem Ort einen vornehmen Eindruck.
Ebenfalls möchten wir Ihnen noch die Art Gallery empfehlen, mit Austellungen zeitgenösischer Kunst. Auch das Zentrum verdient einen Bummel, Sie werden sehen, es läßt sich hier mehr Zeit verbringen, als es wahrscheinlich anfangs den Anschein hatte.
Etwas weiter außerhalb steht die Anlage, für die Bury heute berühmt ist, eine riesige Zuckerfabrik, in der die Zuckerrüben aus der Umgebung raffiniert werden. Es ist eine der größten Zuckerherstellungsanlagen in ganz England und das Produkt verkauft sich unter dem Namen Silver Spoon.
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